Unter einer Eigenhaartransplantation ist die Umverteilung gesunder Haarwurzeln in ehemals behaarte Gebiete zu verstehen.
In den meisten Fällen erfolgt die Eigenhaartransplantation, indem aus dem dichtbehaarten Hinterkopf ein bis drei Haarwurzeln entfernt und in feinste Hautkanälchen transplantiert werden.
Bei der Eigenhaartransplantation werden verschiedene Verfahren angewandt. Die bekanntesten Methoden sind hier die Implantationsverfahren mittels Laser, Hohlbohrer oder Slittechnik.
Durch eine Eigenhaartransplantation wird nicht nur eine optische Verbesserung, sondern auch eine Anhebung des allgemeinen körperlichen Befindens und somit ein gesteigertes Selbstwertgefühl erreicht. Überdies wird der natürliche Sonnenschutz, der durch das Haar gegeben ist, mit Hilfe der Eigenhaartransplantation wiederhergestellt.
Die Eigenhaartransplantation ist weitestgehend risikofrei, da der Eingriff nur unter örtlicher Betäubung stattfindet und eine Vollnarkose nicht notwendig ist. Die Kopfhaut ist gut durchblutet und die Eigenhaartransplantation erfolgt nur in den obersten drei bis fünf Millimetern der Haut. Diesen Umständen und der Einnahme von Antibiotika ist es zu verdanken, dass das Infektionsrisiko sehr gering ist, die Heilung sehr schnell vonstatten geht und Nebenwirkungen weitestgehend ausgeschlossen sind.
Ein ausführliches Beratungsgespräch vor der Eigenhaartransplantation ist unumgänglich. In diesem Gespräch wird der Patient ausführlich informiert. Es gilt, einige Punkte, wie z. B. die Medikamenteneinnahme vor und nach der Eigenhaartransplantation, zu beachten. Hierbei wird auch das verbleibende Restrisiko der Eigenhaartransplantation und das allgemeine Verhalten nach dem Eingriff eingegangen.
Die Kontrolle der Eigenhaartransplantation kann schon am nächsten Tag erfolgen.
Ist eine weitere Haarverdichtung erwünscht, so wird dies mit einer zweiten oder dritten Eigenhaartransplantation erreicht. Diese Behandlungen erfolgen allerdings erst nach mindestens sechs Monaten.